Energie für die Zukunft

Atomenergie und Kohlekraft sind Auslaufmodelle, weil sie begrenzt sind und wegen ihrer vielen Nachteile wie z.B. CO2-Ausstoß und globaler Erwärmung bei Kohlekraft, Endlagerung der Abfälle bei Atomstrom sowie schlimmer Unfälle im Bergbau.

 

Wir setzen daher auf erneuerbare Energien auf der einen und auf Energiesparen auf der anderen Seite. Beides muss zügig aufgebaut werden, damit wir Kohle- und Atomkraftwerke abschalten können.

 

Besonders wirksam ist die von der FDP/CDU-Landesregierung geförderte Initiative, die Renovierung und Isolierung von Altbauten voranzutreiben, denn so muss viel weniger geheizt werden. Die Energie-Einsparung über das ganze Land ist enorm.

 

Auch erneuerbare Energie ist im Kommen. Was man dazu wissen muss: statt eines zentralen Atomkraftwerks benötigt man viele Windräder, Solaranlagen, Biomasse- und Wasserkraftwerke im Land verteilt. Dies erfordert mehr Stromleitungen als bisher, und auch die Anlagen selbst sind uns täglich vor Augen.

 

Da Wind und Sonne wetterabhängig sind, werden wirksame Stromspeicher benötigt. Dazu zählen Pumpspeicher-Kraftwerke, die Wasser in einen Bergsee pumpen, um es bei Strombedarf durch Turbinen wieder abzulassen. Außerdem forscht z.B. Ulms neues Helmholtz-Institut an Lösungen für großangelegte Energiespeicherung. 

 

Warum dann gelb und nicht grün wählen?

 

Die Grünen predigen zwar Ökoenergie, protestieren aber vor Ort oft als erste gegen Projekte wie neue Stromleitungen und Pumpspeicher-Kraftwerke. Wäre es nach den Grünen gegangen, hätten wir in Ulm heute keine Wissenschaftsstadt und damit auch keine Batterieforschung, die übrigens auch für Elektroautos wichtig ist. Die Grünen wollen öffentlichkeitswirksam den Atomausstieg sofort, können die entstehende Lücke aktuell aber höchstens durch dreckige Kohlekraft ersetzen. Projekte um Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bekommen (Bahnprojekt Stuttgart-Ulm) bekämpfen sie.

 

Dieser Text stammt aus der Wahlkampfzeitung der JuLis Ulm-Biberach zur Landtagswahl 2011