Wer ist hier unsozial?

Grün=Umwelt, SPD=Sozial, FDP=Wirtschaft? Leicht zu merken sind solche Schlagworte ja schon, und deshalb greifen unsere Mitbewerber gerne zu Schubladendenken und titulieren uns Liberale als unsozial, Klientelpartei oder Besserverdiener wenn ihnen die Argumente für eine sachliche Diskussion ausgehen und sie sich über unsere guten Wahlergebnisse ärgern.

 

Wer schlau ist, lässt sich davon aber nicht beeinflussen und schaut sich an, was die Parteien wirklich wollen: in ihrem Programm, im Internet, auf Broschüren und auf Veranstaltungen.

 

Ein paar Beispiele: die FDP setzte sich schon für Umweltschutz ein bevor die Grünen überhaupt existierten. Sozial ist für uns Liberale, was Arbeit schafft: geht es der Wirtschaft gut, haben die Menschen einen Job und bekommen auch mal eine Gehaltserhöhung. Deshalb setzen wir zwar günstige Rahmenbedingungen für die Unternehmen, retten aber keine Großkonzerne und Banken um jeden Preis. Dieses Geld ist in Bildung, Forschung, Zukunftsprojekten und Steuerentlastungen besser aufgehoben: Dadurch entstehen mittelfristig mehr Arbeitsplätze als durch Subventionierung maroder Unternehmen.

 

Dieser Text stammt aus der Wahlkampfzeitung der JuLis Ulm-Biberach zur Landtagswahl 2011